Das war der „OPEN DAY“ in UNSERER TISCHLEREI
Rund 300 Gäste erlebten einen Tag der offenen Tür mit Führungen, Kreativprogramm und Zukunftsvision am 16. Mai beim OPEN DAY
Von 14.00 bis 19.00 Uhr standen ein vielfältiges Programm für alle Generationen, Einblicke in die bestehenden Nutzungen sowie Ausblicke auf die weitere Entwicklung im Mittelpunkt. Der Eintritt war frei.
Zukunftsvision „Wir bauen ein Dorf“
Unter dem Motto #zusammenwachsen entwickelt sich „UNSERE TISCHLEREI“ zu einem Ort für Begegnung, persönliches Wachstum und neue Formen des Zusammenlebens und -arbeitens. Beim OPEN DAY konnten die Gäste im Rahmen zahlreiche Führungen erleben, was am Areal bereits entstanden ist: Im WERKdrei (Co-Working-Space) wird gearbeitet und vernetzt, im Werkraum Melk und KIKO – Kinderkosmos Handwerk Melk steht Handwerk mit Workshops für Kinder und seit kurzem auch für Erwachsene im Fokus. Im FamilienQuartier gibt es Raum für Yoga und Bewegung, in der Dream Factory, dem Green Hostel lädt man zum Träumen ein, und die Tischlerei Melk Kulturwerkstatt bespielt ihre Bühnen mit Kultur- und Veranstaltungshighlights.
Ergänzend dazu konnte man auch neue Bereiche am Areal entdecken – darunter Edmunds neue Dunkelkammer, ein neues Fotostudio, sowie der neue Podcastraum, der künftig auch gemietet werden kann.
Für große Begeisterung sorgte auch der Bereich „Arts & Fun“:
Bei „Live Art by LEI*WAND“ konnten Kinder und Jugendliche Plakatwände besprayen und sich in der Graffiti-Kunst ausprobieren. Ergänzt wurde das Angebot durch Kids-Street-Activities, einer Fun-Area sowie Bastelstationen. Beim Kinderschminken und mit vorgeführten Zaubertricks war zudem beste Unterhaltung für die jüngsten Gäste geboten. Für die passende musikalische Atmosphäre sorgten Jakob Kammerer und Christian Gruber mit Live-Musik. Kulinarisch begleitet wurde der OPEN DAY mit leckerem Essen, zubereitet von „das KULT“.
Ein zentraler Programmpunkt war die Präsentation von Lukas Fürst: Unter dem Titel „Zukunftsvision: Unsere Tischlerei“ gab er Einblicke in die Zukunftsplanung und die nächsten Schritte der Arealentwicklung. Vorgestellt wurde dabei das Gewinnerprojekt des Architekturwettbewerbs vom Architekturbüro Dietrich Untertrifaller Architekten ZT GmbH, das in den nächsten Jahren am Standort umgesetzt werden soll. In den Entwürfen werden große Teile des Bestandsgebäudes erhalten und neue Teile ergänzt. Somit sollen die Ressourcen und Materialien, die am Areal bereits vorhanden sind, so gut wie möglich genutzt werden, nach dem Prinzip „Nutzen, was da ist“. Beim Umbau soll in verschiedenen Bauabschnitten gedacht und sichergestellt werden, dass die bisherigen verschiedenen Nutzungen wie zum Beispiel die Veranstaltungsstätte, das FamilienQuartier, die Werkräume von KIKO und der Coworking-Space, sowie das Hostel weiterhin auch während der gesamten Transformationsphase bestehen bleiben können. Hier wird der Spruch – „People, planet, profit“ in den Fokus gestellt, denn bei dem Projekt geht es maßgeblich darum, die Bedürfnisse der Menschen, die hier zusammenkommen, zu berücksichtigen.
Weiters sollen Dachflächen begrünt und erneuerbare Energien genutzt werden. Die beiden Silos, die in Zeiten der Möbelproduktion Sägespäne beherbergten, sollen nicht nur als Kunstwerke präsent sein, sondern auch einen Nutzen haben und als Wasser- und Energiespeicher Verwendung finden.
Gründung des Vereins „Impact-Viertel“
Zu guter Letzt wurde auch das neue Projekt „Impact Viertel“ von Lukas Fürst, Matthias Fallmann und Simon Heller vorgestellt. Der Begriff steht für „Wirkung geben“ und bringt die zentrale Idee auf den Punkt: Es soll eine Ideenschmiede für zukunftsweisende Projekte in den vier Vierteln Niederösterreichs – Weinviertel, Waldviertel, Mostviertel und Industrieviertel – entstehen.
Ziel ist es, Menschen zu inspirieren und einzuladen, gemeinsam neue Zukunftsideen für das Leben und Arbeiten in der Region zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei engagierte Persönlichkeiten, die aktiv gestalten, Einfluss nehmen und ins Tun kommen möchten.
Geplant sind sogenannte „Impact Viertel“-Stammtische, bei denen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktuelle Herausforderungen in den Regionen diskutieren. Aufbauend darauf sollen gemeinsam Ideen für Projekte und konkrete Prototypen erarbeitet und im besten Fall auch realisiert werden.
Aktuell wird eine engagierte Persönlichkeit gesucht, die als „Kümmerer“ beziehungsweise in der Geschäftsleitung die Weiterentwicklung des Impact-Viertels übernimmt. Interessierte, die sich dieser Herausforderung gewachsen fühlen, sind eingeladen, sich unter office@unseretischlerei.at zu melden.